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Krauthausen in Thüringen

Frank Moenke
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Der Bürgermeister informiert

Krauthausen, den 26. 11. 2020

Zur Gemeinderatssitzung vom 17.11. sowie zum Pressebericht vom 18.11. 2020 in der TA

 

In der o.g. GR-Sitzung wurde unter TOP  – „Bürgerfragen“ von anwesenden Bürgern u.a. auch Fragen zum neuen Baugebiet „An der Höhle“ gestellt. Aus diesen Fragen waren Behauptungen zu entnehmen, dass der Gemeinderat falsche Entscheidungen trifft. Gerade in Bezug auf die Verkaufspreisfestlegung wurde Kritik geübt. Ich möchte hier noch einmal klar sagen, dass der Gemeinderat seine Entscheidungen und Beschlüsse nach besten Wissen und Gewissen trifft und gerade in diesem Fall hat die Gemeinde extra ein Wertgutachten in Auftrag gegeben und sich an diesem orientiert. Nach offener Diskussion hat der Gemeinderat sich auf 80 €/m² festgelegt, welcher sogar noch höher war, als der im Gutachten empfohlene Verkaufspreis von 68 €/m². Die Aussage, die Gemeinde „sponsert“ hier die neuen Baugrundstücke (15), da sie nicht alle entstehenden Kosten des Baugebietes auf den Verkaufspreis aufrechnet, ist so nicht zutreffend. Wer mit dieser Betrachtungsweise herangeht, scheint aus den Augen verloren zu haben, dass die Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten alle Bürger in sämtlichen Bereichen entlastet hat.  (z.B. Grundsteuer A und B, Gewerbesteuer, Hundesteuer, Kindergartengebühren, Friedhofgebühren, großzügige Unterstützung von Vereinen, Senioren, Kirchen um nur einiges zu nennen) Selbst bei den so irrsinnigen Straßenausbaubeiträgen (glücklicherweise sind diese nun vom Tisch) wurde vom Gemeinderat beschlossen, nur den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Mindestbeitrag den Bürgern abzuverlangen.

 

Wer genau hinsieht muss erkennen, dass die Gemeinde in allen Bereichen die Bürger „sponsert“.

Es ist wahr, dass die finanzielle Situation der Gemeinde im Moment alles andere als rosig aussieht. Aber nur aufgrund dessen alles auf die bauwilligen Krauthäuser im neuen Baugebiet abzuwälzen, ist weder fair noch sozial und widerspricht auch der Grundsatzentscheidung des Gemeinerates aus dem Jahre 2016 ein neues Baugebiet mit bezahlbarem Bauland zur Verfügung zu stellen. Bereits 2016 wurde ein Planungsbüro beauftragt, um die Erstellung eines-B-Planes zu realisieren. Es war zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise erkennbar, dass sich die finanzielle Situation derzeit so entwickelt hat.

Dem Gemeinderat stand damals im Vordergrund, gerade junge bauwillige Leute im Ort zu halten. Die Tatsache das bereits  9 der  15 zur Verfügung stehenden  Grundstücke verkauft sind, spricht dafür, dass die Entscheidung des Gemeinderates nicht falsch gewesen ist. Betonen muss ich auch, dass 80,00€/m²  nicht geschenkt sind und es bei weitem der höchste m² Preis ist, der je für Bauland im Gebiet der Einheitsgemeinde Krauthausen  verlangt wurde.          Nicht zu vergessen, dass auch die teilweise starke Hanglage noch erhebliche Mehraufwendungen von den Bauherren abverlangen werden.

Auf einen weiteren Punkt aus der vergangenen Gemeinderatssitzung möchte ich ebenfalls noch einmal kurz eingehen.

Im  Tagesordnungspunkt „ Bürgerfragen“ ist den anwesenden Gästen die Möglichkeit gegeben aktuelle Fragen zu stellen. Der Bürgermeister und der Gemeinderat können  dann, sofern dies sofort möglich ist und natürlich auch nur zeitlich begrenzt, darauf antworten und Stellung nehmen. Es sollte aber keinesfalls in einer lauten und teilweise unsachlichen mit Anschuldigungen und Unterstellungen behafteten Diskussion ausarten. Es ist nicht nur zeitverschwendend und störend, sondern führt obendrein nicht selten zu Missverständnissen.

Ich erinnere daran, dass jeder Bürger auch die Möglichkeiten hat, gerade komplexe Fragen, schriftlich bei der Gemeinde einzureichen oder auch die Bürgermeistersprechstunden zu nutzen um sich zu informieren. (Die Sprechstunde ist auf Grund der aktuellen Situation im Moment nur tel. möglich)

 

Herzlichst

Frank Moenke

 

Bild zur Meldung: Der Bürgermeister informiert